Die Google Search Console meldet fehlerhafte strukturierte Daten auf Ihrer Website. Dies ist ein häufiges technisches Problem, das die Darstellung Ihrer Inhalte in den Suchergebnissen beeinträchtigen kann. Wenn die Google Search Console daten als fehlerhaft markiert, bedeutet dies, dass Googles Algorithmen die bereitgestellten Informationen nicht korrekt interpretieren oder validieren konnten. Die Ursache liegt meist in Syntaxfehlern, semantischen Inkonsistenzen oder Verstößen gegen Googles Qualitätsrichtlinien für strukturierte Daten. Um dies zu beheben, müssen Sie die spezifischen Fehler in der Search Console identifizieren, den Code auf Ihrer Website anpassen und anschließend eine erneute Validierung anfordern. Eine präzise Korrektur ist entscheidend für die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte. Weitere Informationen finden Sie in unserer FAQ-Wissensbasis.
Google verarbeitet strukturierte Daten mittels eines komplexen Validierungsprozesses. Zunächst crawlt der Googlebot Ihre Webseite und extrahiert die eingebetteten strukturierten Daten, die typischerweise im JSON-LD-, Microdata- oder RDFa-Format vorliegen. Dabei werden die Daten gegen die Spezifikationen von schema.org sowie Googles eigene Qualitätsrichtlinien geprüft. Insbesondere werden die API-Endpunkte des Rich Results Test und der Structured Data Markup Helper im Hintergrund genutzt, um die Syntax und Semantik zu analysieren. Folglich werden die extrahierten Daten mit den erwarteten Eigenschaftstypen und -werten abgeglichen. Tatsächlich führt Google eine strenge Validierung durch, um die Qualität der Suchergebnisse zu gewährleisten. Schätzungen zufolge weisen etwa 30% aller Websites mit strukturierten Daten mindestens einen Validierungsfehler auf. Gleichzeitig werden nur Daten, die diesen Prüfprozess erfolgreich durchlaufen, für Rich Results oder andere erweiterte Suchfunktionen berücksichtigt. Darüber hinaus kann eine Verzögerung von bis zu 72 Stunden zwischen der Korrektur auf Ihrer Seite und der Aktualisierung in den Search Console-Berichten auftreten.
Fehlerhafte strukturierte Daten entstehen aus verschiedenen technischen Gründen. Eine häufige Ursache sind Syntaxfehler im JSON-LD-Code, wie fehlende Kommas, falsche Klammersetzungen oder Anführungszeichen. Dies führt dazu, dass der Parser die Daten nicht korrekt interpretieren kann. Sie können solche Fehler direkt im Rich Results Test von Google überprüfen, der exakte Zeilenangaben liefert. Eine weitere Ursache sind semantische Inkonsistenzen, bei denen die markierten Daten nicht mit dem sichtbaren Inhalt der Seite übereinstimmen. Beispielsweise wird ein Produktpreis markiert, der auf der Seite nicht sichtbar ist. Folglich lehnt Google solche Daten ab, da sie gegen die Qualitätsrichtlinien verstoßen. Des Weiteren können fehlende Pflichtfelder Probleme verursachen. Viele schema.org-Typen erfordern spezifische Eigenschaften; fehlen diese, wird der Datensatz als unvollständig oder fehlerhaft markiert. Konkret müssen beispielsweise bei einem „Product“-Markup mindestens „name“, „image“ und „offers“ vorhanden sein. Darüber hinaus sind Verstöße gegen die Qualitätsrichtlinien ein kritischer Punkt. Dazu gehören irreführende Angaben, Spam-Markups oder das Verstecken von Daten. Eine umfassende Übersicht finden Sie in der offiziellen Google-Dokumentation zu den allgemeinen Richtlinien für strukturierte Daten.
Die Behebung fehlerhafter strukturierter Daten erfordert einen systematischen Ansatz. Zuerst navigieren Sie in der Google Search Console zum Bereich „Erweiterungen“ und wählen den betroffenen Strukturdatentyp aus, beispielsweise „Produkte“ oder „Rezensionen“. Dort finden Sie eine detaillierte Liste der Fehler und betroffenen URLs. Konkret klicken Sie auf einen Fehler, um die spezifischen URLs zu sehen. Anschließend kopieren Sie eine der betroffenen URLs und fügen diese in das Rich Results Test Tool von Google ein. Dieses Tool analysiert den Code in Echtzeit und zeigt präzise an, welche Zeilen und Eigenschaften fehlerhaft sind. Dabei erhalten Sie genaue Fehlermeldungen, die auf die schema.org-Spezifikationen verweisen. Korrigieren Sie den Code auf Ihrer Website direkt im Quelltext oder über Ihr Content-Management-System. Achten Sie auf korrekte Syntax, vollständige Pflichtfelder und die Einhaltung der Qualitätsrichtlinien. Überprüfen Sie die Korrektur erneut im Rich Results Test, bis alle Fehler behoben sind. Folglich können Sie in der Search Console unter dem jeweiligen Fehlerbericht die Option „Validierung starten“ auswählen, um Google über die vorgenommenen Änderungen zu informieren.
Verwenden Sie für JSON-LD einen Linter oder einen Code-Editor mit JSON-Validierung, um Syntaxfehler bereits vor der Veröffentlichung zu erkennen und zu beheben. Dies spart Zeit bei der Diagnose.
Die korrekte Implementierung strukturierter Daten ist essenziell für die Sichtbarkeit Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen. Eine proaktive Fehlerbehebung in der Google Search Console sichert die Anzeige von Rich Results und verbessert die Nutzererfahrung. Daher ist eine kontinuierliche Überwachung und Validierung Ihrer strukturierten Daten unerlässlich. Benötigen Sie Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Website oder der Behebung komplexer Fehler? Wir bieten Ihnen eine professionelle Google Search Console-Beratung und umfassende Dienstleistungen im Bereich der SEO-Optimierung an.
Unsere Google-zertifizierten Experten helfen Ihnen gerne weiter – kostenlos und unverbindlich.
Termin vereinbarenWir analysieren Ihre Search Console Daten und zeigen konkrete Maßnahmen für bessere Rankings – kostenlos und unverbindlich.
SEO-Check jetzt starten