Wenn Sie in Ihren Google Analytics 4 (GA4) Berichten die GA4 traffic-quelle „(not set)“ sehen, deutet dies auf eine Lücke hin. Somit sind Ihre Daten dann unvollständig. Daher erschweren diese unvollständigen Informationen eine präzise Analyse Ihrer Marketingaktivitäten. Das bedeutet, Sie können die Herkunft Ihrer Nutzer nicht eindeutig identifizieren. Dabei erfahren Sie in diesem Beitrag, warum „(not set)“ auftaucht. Zudem erfahren Sie, wie Sie die Datenqualität Ihrer GA4-Implementierung verbessern können. Für weitere Einblicke in datenbasierte Entscheidungen lesen Sie auch unseren Artikel zu GA4 Metriken.
Dabei tritt das Phänomen „(not set)“ auf, wenn Google Analytics 4 bestimmte Dimensionen nicht zuordnen kann. Insbesondere bei der GA4 traffic-quelle, dem Medium oder der Kampagne ist dies ein häufiges Problem. Beispielsweise kann es vorkommen, dass eine Sitzung als „(not set)“ erscheint. Konkret geschieht dies, wenn der Nutzer direkt auf Ihre Website gelangt. Dabei ist keine vorherige Sitzung oder Referrer-Information verfügbar. Gleichzeitig führt das Fehlen von UTM-Parametern oft zu dieser Bezeichnung. Zudem kann auch eine fehlerhafte Konfiguration in Marketing-URLs dies verursachen. Wenn Sie Kampagnen über E-Mails oder Social Media schalten und die Links nicht korrekt getaggt sind. Folglich kann GA4 die Quelle nicht identifizieren. Folglich wird die Traffic-Quelle als „(not set)“ ausgewiesen.
Darüber hinaus können technische Probleme zu diesem Ergebnis führen. Beispielsweise kann eine unvollständige Implementierung des GA4-Tags dazu beitragen. Zudem sind auch Fehler bei der serverseitigen Datenerfassung eine Ursache. Hierbei betrifft dies auch Referral-Traffic von nicht ausgeschlossenen Domains. Somit kann GA4 diese dann nicht korrekt als Referrer verarbeiten. Tatsächlich beeinträchtigt dies die Genauigkeit Ihrer Berichte erheblich. Deshalb ist es entscheidend, die Ursachen zu verstehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Dabei sind die Gründe für „(not set)“ in GA4 vielfältig und oft technischer Natur. Zunächst kann es an fehlenden oder unvollständigen Daten liegen, die an GA4 gesendet werden. Wenn beispielsweise ein Nutzer über einen Link ohne UTM-Parameter auf Ihre Seite kommt. Folglich fehlen dann die Informationen zu Quelle, Medium und Kampagne. Folglich kann GA4 diese Daten nicht zuordnen. Darüber hinaus spielt die Session-Attribution eine Rolle. Hierbei kann eine Sitzung als „(not set)“ registriert werden. Konkret geschieht dies, wenn GA4 keine vorherige Sitzung oder einen gültigen Referrer finden kann. Somit lässt sich die Herkunft nicht bestimmen.
Allerdings sind auch komplexere Szenarien denkbar. Dabei führen Probleme mit dem Cross-Domain Tracking oft dazu. Folglich werden Nutzer dann auf einer anderen Domain als neue Sitzung mit „(not set)“ erfasst. Konkret geschieht dies, wenn die Verknüpfung zwischen den Domains nicht korrekt konfiguriert ist. Zusätzlich können fehlerhafte Datenimporte über das Measurement Protocol zu diesem Problem beitragen. Zudem können auch über Google Ads ausgelöste Ereignisse eine Ursache sein. Dabei wird der GCLID-Parameter nicht korrekt übergeben. Insbesondere bei der Verwendung von Consent Management Platforms (CMPs) kann eine verspätete Zustimmung dazu führen. Gleichzeitig ist auch eine verweigerte Zustimmung zur Datenerfassung ein Problem. Folglich werden die ersten Hits einer Sitzung ohne Quelleninformationen erfasst. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen zu Dateninkonsistenzen im Google Support zum Thema Datenabweichungen.
Um die Datenqualität Ihrer GA4-Implementierung zu optimieren, sind proaktive Schritte unerlässlich. Zunächst sollten Sie eine konsistente Verwendung von UTM-Parametern für alle Ihre Marketingkampagnen sicherstellen. Das bedeutet, jeder Link in E-Mails, Social Media Posts oder externen Anzeigen muss korrekt getaggt sein. Darüber hinaus ist es entscheidend, Referral-Ausschlüsse in Ihrer GA4 Property zu konfigurieren. Dabei fügen Sie hier Ihre eigenen Domains und alle Payment-Gateways hinzu, um unerwünschten Referral-Traffic zu vermeiden. Gleichzeitig sollten Sie Ihre Cross-Domain Tracking-Einstellungen sorgfältig prüfen. Denn dies ist wichtig, falls Ihre Website über mehrere Subdomains oder Top-Level-Domains verteilt ist.
Deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Google Tag Manager (GTM) Implementierung von großer Bedeutung. Dabei stellen Sie sicher, dass Ihr GA4-Konfigurationstag und Ihre Event-Tags korrekt ausgelöst werden. Zusätzlich sollten Sie bei Google Ads Kampagnen die automatische Tagging-Funktion aktivieren. Denn dies ist wichtig, um den GCLID-Parameter korrekt zu übergeben. Falls Sie eine Consent Management Platform nutzen, überprüfen Sie deren Integration. Folglich kann eine fehlerhafte Implementierung die Datenerfassung von Traffic-Quellen erheblich beeinträchtigen.
Um die Datenqualität Ihrer GA4 traffic-quelle zu sichern, empfehlen wir einen geringen Anteil von „(not set)“. Dabei sollte dieser stets unter 5% liegen. Deshalb überprüfen Sie regelmäßig Ihre UTM-Parameter und die Konfiguration Ihrer Property in GA4, um diese Schwelle nicht zu überschreiten.
Dabei ist das Auftreten von „(not set)“ als GA4 traffic-quelle ein klares Signal. Folglich zeigt es ungenutztes Optimierungspotenzial in Ihrer Datenstrategie auf. Denn eine saubere und vollständige Datenerfassung in Google Analytics 4 ist die Basis für fundierte Marketingentscheidungen. Deshalb ist es unerlässlich, die genannten Empfehlungen konsequent umzusetzen. Somit können Sie durch präzise Daten den Erfolg Ihrer Kampagnen genau messen und Ihr Budget effizienter einsetzen. Allerdings erfordert die Optimierung oft technisches Know-how und eine detaillierte Überprüfung der Implementierung. Wenn Sie Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Google Ads Kampagnen benötigen. Zudem helfen wir Ihnen auch bei Ihrer SEO-Strategie gerne. Dabei steht Ihnen unsere Google Ads Agentur gerne zur Seite.
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