Abgeben lohnt sich, sobald Google Ads mehr Zeit kostet, als Sie dafür haben, oder sobald Fehler im Konto mehr Geld verbrennen als eine Betreuung kostet. Ein Freelancer passt meist zu einem überschaubaren Konto mit einem Kanal. Eine Agentur passt, wenn mehrere Kanäle, Tracking und Reporting zusammenspielen müssen oder wenn Ausfälle durch Urlaub und Krankheit nicht passieren dürfen.
Selbst machen passt, wenn das Konto klein ist, eine Person im Team Zeit und Interesse mitbringt und sich regelmäßig weiterbildet. Der Preis dafür ist Zeit, nicht Geld.
Ein Freelancer ist oft günstiger und direkt erreichbar. Er passt gut zu einem klar umrissenen Konto, etwa Suchkampagnen für eine Region. Grenzen gibt es, wenn Tracking, Landingpages, Shopping-Feeds oder weitere Kanäle dazukommen, und bei Vertretung im Urlaub.
Eine Agentur bringt mehrere Fachleute zusammen: Kampagnen, Tracking, Analyse, oft auch SEO und Webseite. Das lohnt sich, wenn diese Themen ineinandergreifen. Achten Sie darauf, wer Ihr Konto tatsächlich betreut und wie oft.
Ein Unternehmen gibt 3.000 Euro im Monat für Google Ads aus. Eine Prüfung zeigt, dass 25 % der Klicks über Suchbegriffe kommen, die nie zu Anfragen führen. Das sind 750 Euro im Monat ohne Gegenwert. Kostet die Betreuung weniger und beseitigt sie diese Streuverluste, hat sie sich schon allein dadurch bezahlt, noch bevor neue Kampagnen dazukommen. Wie viel Budget für Ihre Ziele realistisch ist, zeigt unser Google Ads Budget-Rechner.
Passend dazu: Google-Ads-Agentur Kosten: Welches Preismodell ist fair? und Google-Ads-Audit: Woran erkennt man, dass ein Konto Geld verschwendet?
Freelancer rechnen meist nach Stundensatz, mit einer monatlichen Pauschale oder mit einem Prozentsatz vom Werbebudget ab. Die Höhe hängt von Erfahrung, Kontogröße und Umfang ab, etwa ob Tracking und Reporting enthalten sind. Das Werbebudget zahlen Sie in jedem Fall separat direkt an Google. Lassen Sie sich genau aufschlüsseln, welche Leistungen die Pauschale abdeckt.
Ja, das ist ein üblicher Weg, wenn das Konto wächst. Wichtig ist, dass das Google-Ads-Konto von Anfang an Ihnen gehört. Dann bleiben Kampagnen, Verlauf und Conversion-Daten beim Wechsel erhalten, und der neue Anbieter bekommt einfach Zugriff. Liegt das Konto beim Freelancer, beginnt der Neue im schlechtesten Fall bei null.
Ja, oft ist das sogar die beste Lösung. Intern kümmert sich jemand um Angebote, Anzeigentexte und die Rückmeldung zur Qualität der Anfragen, extern übernimmt der Spezialist Struktur, Gebotsstrategie und Tracking. Legen Sie schriftlich fest, wer welche Änderungen im Konto vornehmen darf, damit sich niemand gegenseitig die Optimierung zerschießt.
Wie wir als Google Ads Agentur arbeiten, lesen Sie auf unserer Leistungsseite. Für eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Kontos buchen Sie hier einen Termin.
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