Google-Ads-Agenturen rechnen meist auf eine von drei Arten ab: als feste Monatspauschale, als Prozentsatz vom Werbebudget oder als Mischung mit Erfolgsanteil. Am Markt verbreitet sind Prozentsätze im Bereich von etwa 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets, oft mit einer Mindestgebühr. Fair ist das Modell, bei dem die Agentur davon profitiert, dass Sie mehr Anfragen bekommen, nicht davon, dass Sie mehr ausgeben.
Feste Pauschale. Ein fester Betrag pro Monat für einen definierten Leistungsumfang. Vorteil: planbar, und die Agentur hat keinen Anreiz, Ihr Budget aufzublähen. Nachteil: Wächst das Konto stark, muss der Umfang neu verhandelt werden.
Prozent vom Werbebudget. Die Gebühr steigt mit Ihrem Budget. Vorteil: Der Aufwand für große Konten wird abgebildet. Nachteil: Die Agentur verdient mehr, wenn Sie mehr ausgeben, auch wenn es nicht mehr bringt. Achten Sie auf eine klare Obergrenze.
Erfolgsbasiert. Ein Teil der Gebühr hängt an Anfragen oder Umsatz. Klingt ideal, setzt aber verlässliches Tracking und eine klare Definition von „Erfolg“ voraus. Sonst gibt es Streit über die Zahlen.
Das Werbebudget selbst zahlen Sie direkt an Google. Lassen Sie sich nicht darauf ein, dass die Agentur das Budget über ihre Rechnung abwickelt, ohne dass Sie die Google-Rechnungen sehen.
Vergleichen Sie nicht die Gebühr, sondern die Gesamtkosten pro Anfrage. Eine Agentur, die 300 Euro mehr im Monat kostet, aber Streuverluste von 800 Euro beseitigt, ist die günstigere. Bitten Sie deshalb vor Vertragsschluss um eine kurze Analyse Ihres bestehenden Kontos.
Passend dazu: Google Ads Freelancer oder Agentur: Ab wann lohnt sich das Abgeben? und Agentur wechseln: Wem gehören Ads-, Analytics- und Tag-Manager-Konto?
Das hängt davon ab, wie groß die Gebühr im Verhältnis zum Budget ist. Frisst die Betreuung einen großen Teil dessen, was Sie insgesamt ausgeben, bleibt zu wenig für Klicks übrig, und die Agentur kann kaum etwas bewegen. In diesem Fall kann eine einmalige Einrichtung mit späteren Kontrollterminen sinnvoller sein als eine laufende Betreuung.
Bei Suchkampagnen zahlen Sie in der Regel pro Klick, und der Preis entsteht in einer Auktion gegen andere Werbetreibende. Ein Mindestbudget schreibt Google nicht vor, Sie legen Ihr Tagesbudget selbst fest. Wie teuer ein Klick ist, hängt stark von Branche, Region und Wettbewerb ab.
Nicht zwangsläufig. Der Google-Partner-Status ist für Agenturen kostenlos und an Anforderungen wie Werbeausgaben, Kontoleistung und Zertifizierungen der Mitarbeiter geknüpft. Er zeigt, dass die Agentur Erfahrung mit Google Ads nachweist, sagt aber nichts über ihr Preismodell aus.
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